Kosmetik und Pflege

Jo Malone English Pear & Freesia Cologne

27. Juni 2016
jo malone english pear and freesia 2

Ich war letztens in Zürich und habe die Gelegenheit genutzt, um mir bei Jelmoli ein neues Jo Malone-Parfüm zu kaufen. Mein Nectarine Blossom & Honey Cologne neigt sich langsam dem Ende zu und ich finde die 30ml-Flaschen sind super praktisch, um sie auch mal mit auf Reisen zu nehmen.

jo malone english pear and freesia 1

Ich wollte wieder einen Duft, der nicht zu süss ist aber auch nicht zu frisch. Die Dame am Jo Malone-Counter hat mich sehr gut beraten und am Ende habe ich mich für das English Pear & Freesia Cologne entschieden. Jo Malone beschreibt den Duft auf der Seite als die „Essenz des Herbstes“. Die Frische von reifen Birnen wird komplementiert von weissen Freesien. Ebenfalls sind Duftnoten von Amber und Patchouli enthalten.

Kopfnote: Williamsbirne

Herznote: Freesie

Basisnote: Patchouli

Ich persönlich finde, man riecht die Birne sehr gut raus. Und die Freesie gibt dem Duft wirklich sehr viel Frische. Ich finde ausserdem, dass es nicht zwingend nur ein Herbstduft sein muss, er passt zwar sehr gut in die Jahreszeit aber genau so gut passt er jetzt, wenn es wärmer ist. Cologne sind nicht sehr intensiv und halten dementsprechend nicht den ganzen Tag. Die 30ml-Flasche kostet 70 Franken.

Talk

Talk: Weltgeschehen

19. Juni 2016
weltgeschehen

Letzte Woche fielen beide meiner Blogeinträge auf Tage, die von schlimmen Ereignissen geprägt waren. Es waren dies einerseits das Shooting in Orlando und andererseits die Ermordung von Jo Cox. Mir war das durchaus bewusst und ich schreibe diesen Beitrag nicht, um mich dafür zu rechtfertigen oder gar zu entschuldigen. Es ist nur so, dass diese Geschehnisse mich beschäftigen und in letzter Zeit ist es doch so, dass es sich anfühlt, als ob es immer schlimmer wird.

Neben diesen Ereignissen, die die westliche Welt erschüttern, sterben jeden Tag viele Menschen, die vor Terror, Armut und Verfolgung fliehen. Es ist eine Tatsache, die mir ständig unterbewusst präsent ist.

Dieser Blog ist seit Anfang an ein Ort, an dem es um sehr oberflächliche Dinge geht. Kosmetik, Pflegeprodukte, schöne Sachen. Und das wird auch so bleiben, weil es zum Einen mein Hobby ist und zum Anderen das Schreiben über solch „banale“ Dinge auch ein wenig davon ablenkt, was sonst alles auf dieser Welt passiert. Ich habe „banal“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn unsere heutige Welt ist zu komplex und vielschichtig, als dass ein einfacher Beitrag über einen Lippenstift auch nur ansatzweise widerspiegeln würde, was alles dahinter steckt. Denn auch hier könnte man sich beginnen zu fragen, ob die Produkte ethisch hergestellt wurden, ob uns all die Chemie überhaupt gut tut, und, und, und.

Wie ich das meine? Nun, gerade wenn ich mir Kommentarspalten oder Diskussionen über Sachen wie die Flüchtlingsthematik oder auch die Waffengesetze in den USA durchlese, verschlägt es mir oft die Sprache. Ich finde es unfassbar, dass gewisse Leute sich bei so komplexen Themen auf einen Diskussionspunkt versteifen können und dabei einfach ausser Acht lassen, dass es noch tausend andere Dinge gibt, die man miteinbeziehen und beachten muss.

Es ist schon erstaunlich, wie heutzutage mit Breaking News umgegangen wird, wie schnell „Experten“ zu Wort kommen und wie abhängig wir von diesen Einschätzungen geworden sind.

Wir haben dieses Semester in der Uni sehr oft über Niklas Luhmanns Systemtheorie gesprochen. Die Theorie ist unglaublich umfassend und hat den Anspruch, universal gültig zu sein aber ganz stark runtergebrochen sagt Luhmann: Es gibt verschiedene Arten von Systemen und unsere Gesellschaft besteht aus sozialen Systemen. Eine Person kann natürlich in verschiedenen Systemen tätig sein. Ein System kann die Familie sein aber auch die Politik ist ihr eigenes System, der Arbeitsplatz, die Universität, ein Krankenhaus, etc. Und jedes dieser Systeme besteht in sich selbst nochmals aus weiteren Subsystemen. Was Luhmann auch sagt, ist dass sich diese Systeme nur durch Kommunikation produzieren, reproduzieren und erhalten. Ich glaube, es ist alles so viel komplizierter geworden, weil dank der Medialisierung plötzlich so viel mehr kommuniziert wird oder es zumindest so scheint. Medialisierung bedeutet nichts anderes, als dass sich gesellschaftliche Veränderungen dadurch erklären lassen, dass sich die Kommunikation immer mehr an den Logiken und Regeln des Mediensystems orientiert. Ich interessiere mich sehr für Journalismus und habe in der Universität einiges an Theorie dazu gelernt und selber ein halbes Jahr als Journalistin gearbeitet. Es ist schon erstaunlich, wie heutzutage mit Breaking News umgegangen wird, wie schnell „Experten“ zu Wort kommen und wie abhängig wir von diesen Einschätzungen geworden sind. Ich habe ja bereits in meinem Beitrag „Fünf Tage ohne Social Media“ darüber geschrieben, dass ich es etwas müde bin, all diese Neuigkeiten, die keine sind, auch wenn man Social Media und Journalismus immer noch bis zu einem bestimmten Grad voneinander trennen muss.

Was ich einfach sagen will: Ich wünschte, die Menschen würden weniger reden und mehr nachdenken. Mir verschlägt es regelmässig die Sprache, wenn schlimme Dinge passieren oder wenn ich wieder lese, dass Tausende im Mittelmeer ertrunken sind. Ich schreibe und twittere nicht über solche Dinge, weil mein Kopf zu voll ist, als dass ich die vielen Gedanken in 140 Zeichen oder in einen geordneten Text packen könnte. Ich erkenne die Komplexität des Weltgeschehens an und versuche mir damit zu helfen, dass ich mich informiere. Ich recherchiere, ich lese, ich versuche, mir Wissen anzueignen. Ich glaube Wissen ist die einzige Waffe, die wir haben, um mit all diesen Dingen umgehen zu können und um Lösungen zu finden. Gestern war ich zum Beispiel an einem vom SAH Zentralschweiz organisierten Vortrag in Luzern, wo der Nahost-Experte und Journalist Ulrich Tilgner über die Situation im Irak, in Afghanistan und Pakistan aber auch Afrika gesprochen hat. Er weiss unglaublich viel und er sagte sehr deutlich, dass all diese Probleme im nahen Osten und Afrika auch das Resultat von Versäumnissen der europäischen und amerikanischen Politik sind. An der anschliessenden Podiumsdiskussion haben Politikerinnen aus Zug und Luzern, eine Hoteldirektorin und die Vizedirektorin des Staatssekretariats für Migration darüber gesprochen, was das alles für die Schweiz bedeutet. Ich bin überzeugt, dass wir alle einen Teil dazu beigetragen haben, dass die Welt so ist, wie sie ist. Und es ist ein Armutszeugnis, wie wir mit der Situation umgehen.

Ich glaube Wissen ist die einzige Waffe, die wir haben, um mit all diesen Dingen umgehen zu können und um Lösungen zu finden.

Gerade weil die Welt so komplex ist, verstehe ich den Drang zum Minimalismus sehr gut. Es ist ein neuer Trend, Youtube ist voll von Personen, die uns zeigen, mit wie wenig sie leben. Ich verstehe das so gut. Am Ende des Tages, wenn ich mal wieder so viel Ignoranz und Fremdenhass im Internet gesehen habe, möchte ich am liebsten mein Zimmer misten und einfach alles wegwerfen. Ich brauche nicht wirklich etwas, nur etwas mehr Frieden und Respekt.

Und obwohl es auf diesem Blog weiterhin um die scheinbar banalen Dinge gehen wird: Es ist mir wichtig zu sagen, dass ich sehe, was in der Welt passiert. Und ich bin nicht bereit, das alles zu akzeptieren. Es sind die kleinen Dinge, wie das Unterschreiben der UNHCR-Petition #WithRefugees. Ich plane, noch ein wenig Zeit auf dieser Erde zu verbringen und ich wünsche mir, dass sie ein besserer Ort wird.

Am Ende des Tages geht es wirklich nicht darum, wer Recht hat. Ich glaube, es gibt kein richtig oder falsch mehr in einer Welt, wo kein Stein auf dem anderen bleibt.

Ich habe in diesem Eintrag bewusst darauf verzichtet, näher auf bestimmte Ereignisse einzugehen oder meine Meinung dazu zu äussern. Es waren einfach ein paar allgemeine Gedanken, die mal raus mussten. Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar und sagt mir, wie es euch geht oder erzählt mir sonst irgendwas, wenn ihr mögt! :)

– Beitragsbild: Unsplash.com

Kosmetik und Pflege

Kiehl’s Midnight Recovery Concentrate

16. Juni 2016
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Es gibt immer wieder so Produkte in der Beauty-Welt, bei denen man sich denkt: Und das tut wirklich was? Ich persönlich bin ja immer skeptisch, wenn ich lese, dass ein Produkt über Nacht sichtbare Ergebnisse zeigen soll. Ich war aber seit Längerem mit meiner Abend-Gesichtspflege unzufrieden und wollte endlich mal in ein gutes Serum oder Öl investieren. Dass ich mir die Produkte von Kiehl’s näher angesehen habe, habt ihr ja schon an diesem Beitrag gemerkt. Als ich dann recherchierte habe ich fest gestellt, dass dass Midnight Recovery Concentrate sehr gute Bewertungen und Erfahrungsberichte hatte. Das Produkt ist ausserdem eines der Kult-Produkte der Marke, das bereits seit Jahren auf dem Markt ist. Und weil ich manchmal gerne auf alles oder nichts gehe, habe ich mir direkt die grosse Flasche (50ml) für 62 Franken bestellt.

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Was soll das Produkt können? Laut Kiehl’s soll das Konzentrat helfen, die Haut nachhaltig zu reparieren. Die Inhaltsstoffe sind zu 99% natürlichen Ursprung, unter ihnen sind unter anderem Rosenextrakt und Lavendelöl.

Ich trage jeweils 3-4 Tropfen (mehr braucht es wirklich nicht!) des Konzentrats nach der Reinigung und vor meiner Feuchtigkeitspflege auf mein Gesicht auf. Dazu tropfe ich das Produkt mit der Pipette auf meine Handfläche, verreibe es etwas und „drücke“ es dann auf die Haut (also eher tupfende als kreisende Bewegungen). Das Konzentrat hat eine leichte ölige Textur und zieht gut in die Haut ein. Ölige Rückstände sucht man am nächsten Morgen vergebens. Danach benutze ich die Nutriganics Smoothing Night Cream von The Body Shop, die mir alleine zu wenig Feuchtigkeit spendet, zusammen mit dem Konzentrat aber ausreicht. Das Konzentrat hat einen leichten Lavendelduft, den ich sehr mag.

Nun und was soll ich sagen? Wenn ich am nächsten Morgen aufwache, sieht meine Haut einfach besser aus. Sie strahlt, fühlt sich genährt an und ich habe auch das Gefühl, dass das Konzentrat Mitessern vorbeugt und das Abheilen von vorhandenen Pickeln beschleunigt. Also alles das, was ich zuvor in Reviews und Erfahrungsberichten gelesen habe. Ich selber habe eher trockene Haut aber eine eher ölige T-Zone mit erweiterten Poren und auch da finde ich, dass das Konzentrat hilft und die Poren verfeinert aussehen lässt.

Alles in allem kann ich das Produkt also weiter empfehlen. Ich freue mich dank des Produkts fast schon aufs Abschminken abends. Ausserdem finde ich, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, denn so schnell werde ich die 50ml bestimmt nicht aufbrauchen :)

Kosmetik und Pflege

Rituals Himalaya Scrub

12. Juni 2016
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In Luzern sind innerhalb kürzester Zeit zwei Rituals-Läden eröffnet worden, einer im Bahnhof und der andere in der Weggisgasse. Ich persönlich kannte die Marke vor allem deshalb, weil sich ein solcher Store auch im Einkaufszentrum Lago in Konstanz direkt neben den Schliessfächern befindet ;) Rituals verkauft Pflegeprodukte wie Duschgels, Peelings, Gesichtspflege etc. aber auch Kleidung, Tee und Duftkerzen.

Von der Marke habe ich bereits Dusch-Schäume benutzt und auch gut gefunden. Dennoch sind solche Produkte für mich eher Luxus-Güter, für die ich nicht regelmässig Geld ausgeben möchte (weil man günstigere Alternativen kaufen kann). Als ich aber auf der Suche nach einem neuen Peeling für den Körper war, bin ich dann trotzdem in den Store am Bahnhof Luzern hinein gestolpert. Dort wurde mir sofort ein Tee angeboten und die nette Angestellte hat mir alle Peelings am Waschbecken vorgestellt und direkt auf meiner Hand getestet.

Regelmässiges Benutzen eines Peelings ist übrigens eine Sache, die bei mir immer etwas unter geht. Jetzt wo aber wieder die Epilier-Saison startet, ist regelmässiges Peelen der Haut unumgänglich, um eingewachsenen Haaren vorzubeugen und weiche Haut zu haben.

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Entschieden habe ich mich für das Himalaya Scrub mit süssem Mandelöl und dem Duft indischer Rose. Es ist ein Peeling auf Salz-Basis (Kristallsalz aus dem Himalaya), es gibt aber auch Peelings auf Zucker-Basis. Ein grosser Topf mit 450g Inhalt kostet 29 Franken.

Das Peeling gefällt mir aus unterschiedlichen Gründen sehr gut. Zum Einen riecht es einfach unglaublich gut. Der Duft ist schwierig zu beschreiben aber das Peeling riecht süsslich und doch irgendwie frisch. Die indische Rose dürfte für den blumigen Duft verantwortlich sein. Zum Anderen fand ich den erfrischenden Effekt überraschend. Nachdem ich zum Beispiel meine Beine mit dem Peeling eingerieben habe und das Produkt abspüle, wirkt meine Haut erfrischt und riecht auch so. Und als letzter Punkt kommt hinzu, dass ich mich nach dem Benutzen dieses Peelings nicht mehr eincremen muss, da das Produkt einen leichten pflegenden Ölfilm hinterlässt, der aber nicht zu ölig ist und deshalb für mich nicht störend ist. Der Duft bleibt im Nachhinein nicht ewig auf der Haut aber dafür fühlt sie sich sauber, weich und gepflegt an. Das Einzige, was ein wenig stört, ist die Unhandlichkeit des Behälters. Aber immerhin ist er aus Plastik (der untere Teil ist aus PET) und man muss keine Angst haben, dass er kaputt geht, falls er mal in der Dusche runterfällt.

Die Wahl fiel mir allerdings überhaupt nicht leicht, da wirklich alle Peelings toll riechen :) Zu den Peelings gibt es jeweils auch ergänzende Produkte wie Bodylotions oder Duschgel.

Kosmetik und Pflege PR-Sample

got2b Made 4 Mess Texturizing Putty

6. Juni 2016
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Es gibt mal wieder Produkte-News von got2b! Bei der neuen Made 4 Mess-Produktelinie steht der „Messy Style“ im Vordergrund. Ich durfte das Texturizing Putty* testen und erzähle euch heute, wie ich das Produkt finde.

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Das got2b Made 4 Mess Texturizing Putty* kommt in einem kleinen Topf à 100ml (unverbindliche Preisempfehlung ist 11,50CHF). Die Textur ist wachsartig aber definitiv etwas „gummiartiger“ und weicher als anderes Haarwachs. Ich mag den Duft ganz gerne, es riecht frisch, fast nach frisch gewaschenen Haaren.

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Um den messy Style zu kreieren, nimmt man einfach ein wenig Produkt in die Hände, verreibt es und verteilt es dann im trockenen Haar. Das war, zumindest für mich, nicht ganz einfach. Das Produkt ist ziemlich klebrig an den Händen und man muss ein wenig aufpassen, dass man sich keine Haare ausreisst. Ich persönlich verteile das Produkt gerne am Ansatz und „stosse“ die Haare ein wenig zurück, damit es etwas mehr Volumen gibt.

Im Haar selber fühlt sich das Produkt dafür nicht klebrig an und beschwert das Haar nicht zusätzlich. Mein persönlicher Eindruck ist, dass der Look nicht den ganzen Tag hält. Nach ein paar Stunden ist das Volumen am Ansatz etwas weniger aber ich habe auch eher dickes und schweres Haar. Neben dem Putty gibt es auch noch einen Haarspray aus der neuen Produktelinie, mit dem der Look noch fixiert werden könnte.

Ich bin kein Haarstylist und benutze eher wenige Stylingprodukte für meine Frisur aber das Putty ist ein guter Begleiter für die Tage, wo man statt glatt geföhntem Haar lieber etwas „Unordnung“ und Volumen will. Bei kurzen Haaren sind die Ergebnisse sicher noch besser.

*PR-Sample: Ich habe das Produkt kostenlos zugeschickt bekommen (mehr dazu hier).