Persönlich, Talk

Talk: 25 Dinge, die ich in 25 Jahren gelernt habe

12. Juli 2016
25 dinge

Ich bin 25 Jahre alt geworden und spätestens jetzt kann ich mir nicht mehr einreden, dass die Zahl 30 noch weit weg ist. Das ist okay, das ist das Leben. Hier sind mehr als 25 Dinge, die ich in 25 Jahren gelernt habe.

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Definiere ein paar Sachen. Such dir einen Lieblingsfilm und einen Lieblingssong aus und wenn die Leute dich danach fragen, dann erzähl es ihnen.

Dein Körper ist nicht zu einhundert Prozent gesund. Sei wachsam, höre auf ihn. Er wird dir sagen, wenn etwas nicht stimmt. Hinterfrage deine Ärzte aber vertraue ihnen. Schätze dich glücklich, dass du trotzdem fast alles machen kannst.

Sport wird nie dein Hobby sein. Gib nicht auf.

Die Beziehung zu deinem Glauben wir nicht immer einfach sein. Bitte hab nie das Gefühl, dass du etwas nicht sagen darfst, weil es Menschen gibt, die nicht an Gott glauben. Du kannst sie respektieren, sie sollten auch dich respektieren.

Du musst nicht zu allem eine Meinung haben.

Es gibt Momente, da ist es besser, nichts zu sagen. Niemand kann dich dazu zwingen.

Du wirst alleine an Apéros und Konzerte gehen. Bewege dich ausserhalb deiner Komfortzone. Realisiere, wie viel Platz du in öffentlichen Räumen einnimmst.

Beharre auf deinen Platz. Wenn dir jemand zu nahe kommt, mache es dieser Person klar.

Es gibt immer etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Wenn nichts bleibt, bleibst du dir selbst.

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Wenn du dich während deines Studiums mal wieder wie der grösste Versager fühlst und die Prüfungssession dir sämtlichen Appetit raubt, denk dran: Viele Gefühle sind nur temporär. Manche Menschen – aber vor allem du selbst – wollen dich kleiner machen als du bist. Lasse das nicht zu.

25 mag dir wie eine grosse Zahl vorkommen aber die Wahrheit ist, der grösste Teil liegt noch vor dir.

„Sei einfach ein guter Mensch, dann ist alles erlaubt.“ – Gerard

Für jedes Mal, wo du dir gewünscht hast, sie würden bleiben und sie dann doch gegangen sind: Du hast es überstanden. Du wirst es wieder überstehen.

Wenn die Leute dir sagen „In zehn Jahren wirst du das anders sehen“, dann lass sie. Vielleicht haben sie Recht. Vielleicht auch nicht.

Zeit kann aus besten Freunden Freunde, aus Freunden Bekannte und aus Bekannten Fremde machen. Das schmälert nicht, was mal war und du hast es immer noch selber in der Hand.

Verzeihen ist wichtig aber verstehe, dass nicht alle Menschen einen Platz in deinem Leben verdient haben.

Du wirst Fehler machen, viele. Akzeptiere, dass du fehlbar bist. Entschuldige dich und meine es auch so.

Du stehst auf Captain America-Filme, tanzt gerne zu Musik von One Direction, heulst manchmal bei „Die Bachelorette“ und für ein Konzert der Band Blue würdest du ein Date absagen – das bist du, lass dir von niemandem etwas anderes weismachen.

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Kosmetik und Pflege

Pink Box Schweiz: Juni 2016

4. Juli 2016
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Mit der Pink Box Schweiz kann man jeden Monat neue Produkte aus dem Bereich Pflege und Kosmetik entdecken. Wer die Box abonniert, erhält die Box bequem für 19,95CHF (+1,95 Versand) nach Hause geschickt. Da mir persönlich Unboxing-Videos oder Blogposts über den Inhalt geholfen hatten, mich für das Abo zu entscheiden, zeige ich euch jeweils kurz den Inhalt der Box.

Hier gehts zur Juni-Box!

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Lifestyle

The Reset Girl: Lady Boss Sticker (Shop-Vorstellung)

1. Juli 2016
the reset girl sticker 2

Heute möchte ich euch einen Online Shop vorstellen, der allerlei Sachen rund ums Thema Filofaxing, Planning, Scrapbooking und Organisieren verkauft. The Reset Girl Shop ist ein Online Shop, der von Cori gegründet wurde. Cori ist ein absoluter „Planner Addict“ und organisiert ihr Leben in mehreren Planern und Agenden. Sie hat einen unverkennbaren Stil und ich empfehle euch auch, ihr Instagram-Profil und ihren Youtube-Kanal anzuschauen.

Da ich ab September wieder meine Filofax-Agenda benutzen möchte, war ich auf der Suche nach ein paar funktionalen Stickern und habe beschlossen, bei Cori zu bestellen. Ich habe vorerst nur drei Sticker-Sets bestellt, die insgesamt 13,50 Dollar gekostet haben und der Versand ist bei Stickern sogar gratis. Bestellt habe ich am 23. Juni und heute (1. Juli) lag die Bestellung bereits in meinem Briefkasten.

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Bei Cori wird sehr viel Wert auf Details gelegt. Ich meine, seht euch nur an, wie süss die Bestellung verpackt war!

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Ebenfalls liegt eine „Personal Note“ von Cori bei.

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Das sind die drei Sticker-Sets, die ich bestellt habe. Sie sind alle aus der Lady Boss-Collection. Links seht ihr „Appointment“-Stickers, in der Mitte süsse Kaffeebecher und rechts sind kleine „Page Flags“.

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Zur Bestellung gab es auch noch ein paar Freebies. Eine schöne Karte, ein Papier-Sample, ein paar kleine quadratische Sticker und ein Fortune Teller Miracle Fish – dabei handelt es sich um einen kleinen Fisch aus Papier, den man sich auf die Hand legen kann und der einem die Zukunft voraus sagt, je nachdem, wohin er sich bewegt. Ich bin selber nicht ganz sicher, wie das gehen soll ;)

Demnächst kommt auch Coris eigene Planer-Linie raus, die sie in Zusammenarbeit mit der Marke Simple Stories erstellt hat. Im Online Shop findet ihr auch noch viele weitere Goodies. Sie verkauft beispielsweise auch ganze Kits, die sie selber zusammenstellt.

Kosmetik und Pflege

Jo Malone English Pear & Freesia Cologne

27. Juni 2016
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Ich war letztens in Zürich und habe die Gelegenheit genutzt, um mir bei Jelmoli ein neues Jo Malone-Parfüm zu kaufen. Mein Nectarine Blossom & Honey Cologne neigt sich langsam dem Ende zu und ich finde die 30ml-Flaschen sind super praktisch, um sie auch mal mit auf Reisen zu nehmen.

jo malone english pear and freesia 1

Ich wollte wieder einen Duft, der nicht zu süss ist aber auch nicht zu frisch. Die Dame am Jo Malone-Counter hat mich sehr gut beraten und am Ende habe ich mich für das English Pear & Freesia Cologne entschieden. Jo Malone beschreibt den Duft auf der Seite als die „Essenz des Herbstes“. Die Frische von reifen Birnen wird komplementiert von weissen Freesien. Ebenfalls sind Duftnoten von Amber und Patchouli enthalten.

Kopfnote: Williamsbirne

Herznote: Freesie

Basisnote: Patchouli

Ich persönlich finde, man riecht die Birne sehr gut raus. Und die Freesie gibt dem Duft wirklich sehr viel Frische. Ich finde ausserdem, dass es nicht zwingend nur ein Herbstduft sein muss, er passt zwar sehr gut in die Jahreszeit aber genau so gut passt er jetzt, wenn es wärmer ist. Cologne sind nicht sehr intensiv und halten dementsprechend nicht den ganzen Tag. Die 30ml-Flasche kostet 70 Franken.

Talk

Talk: Weltgeschehen

19. Juni 2016
weltgeschehen

Letzte Woche fielen beide meiner Blogeinträge auf Tage, die von schlimmen Ereignissen geprägt waren. Es waren dies einerseits das Shooting in Orlando und andererseits die Ermordung von Jo Cox. Mir war das durchaus bewusst und ich schreibe diesen Beitrag nicht, um mich dafür zu rechtfertigen oder gar zu entschuldigen. Es ist nur so, dass diese Geschehnisse mich beschäftigen und in letzter Zeit ist es doch so, dass es sich anfühlt, als ob es immer schlimmer wird.

Neben diesen Ereignissen, die die westliche Welt erschüttern, sterben jeden Tag viele Menschen, die vor Terror, Armut und Verfolgung fliehen. Es ist eine Tatsache, die mir ständig unterbewusst präsent ist.

Dieser Blog ist seit Anfang an ein Ort, an dem es um sehr oberflächliche Dinge geht. Kosmetik, Pflegeprodukte, schöne Sachen. Und das wird auch so bleiben, weil es zum Einen mein Hobby ist und zum Anderen das Schreiben über solch „banale“ Dinge auch ein wenig davon ablenkt, was sonst alles auf dieser Welt passiert. Ich habe „banal“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn unsere heutige Welt ist zu komplex und vielschichtig, als dass ein einfacher Beitrag über einen Lippenstift auch nur ansatzweise widerspiegeln würde, was alles dahinter steckt. Denn auch hier könnte man sich beginnen zu fragen, ob die Produkte ethisch hergestellt wurden, ob uns all die Chemie überhaupt gut tut, und, und, und.

Wie ich das meine? Nun, gerade wenn ich mir Kommentarspalten oder Diskussionen über Sachen wie die Flüchtlingsthematik oder auch die Waffengesetze in den USA durchlese, verschlägt es mir oft die Sprache. Ich finde es unfassbar, dass gewisse Leute sich bei so komplexen Themen auf einen Diskussionspunkt versteifen können und dabei einfach ausser Acht lassen, dass es noch tausend andere Dinge gibt, die man miteinbeziehen und beachten muss.

Es ist schon erstaunlich, wie heutzutage mit Breaking News umgegangen wird, wie schnell „Experten“ zu Wort kommen und wie abhängig wir von diesen Einschätzungen geworden sind.

Wir haben dieses Semester in der Uni sehr oft über Niklas Luhmanns Systemtheorie gesprochen. Die Theorie ist unglaublich umfassend und hat den Anspruch, universal gültig zu sein aber ganz stark runtergebrochen sagt Luhmann: Es gibt verschiedene Arten von Systemen und unsere Gesellschaft besteht aus sozialen Systemen. Eine Person kann natürlich in verschiedenen Systemen tätig sein. Ein System kann die Familie sein aber auch die Politik ist ihr eigenes System, der Arbeitsplatz, die Universität, ein Krankenhaus, etc. Und jedes dieser Systeme besteht in sich selbst nochmals aus weiteren Subsystemen. Was Luhmann auch sagt, ist dass sich diese Systeme nur durch Kommunikation produzieren, reproduzieren und erhalten. Ich glaube, es ist alles so viel komplizierter geworden, weil dank der Medialisierung plötzlich so viel mehr kommuniziert wird oder es zumindest so scheint. Medialisierung bedeutet nichts anderes, als dass sich gesellschaftliche Veränderungen dadurch erklären lassen, dass sich die Kommunikation immer mehr an den Logiken und Regeln des Mediensystems orientiert. Ich interessiere mich sehr für Journalismus und habe in der Universität einiges an Theorie dazu gelernt und selber ein halbes Jahr als Journalistin gearbeitet. Es ist schon erstaunlich, wie heutzutage mit Breaking News umgegangen wird, wie schnell „Experten“ zu Wort kommen und wie abhängig wir von diesen Einschätzungen geworden sind. Ich habe ja bereits in meinem Beitrag „Fünf Tage ohne Social Media“ darüber geschrieben, dass ich es etwas müde bin, all diese Neuigkeiten, die keine sind, auch wenn man Social Media und Journalismus immer noch bis zu einem bestimmten Grad voneinander trennen muss.

Was ich einfach sagen will: Ich wünschte, die Menschen würden weniger reden und mehr nachdenken. Mir verschlägt es regelmässig die Sprache, wenn schlimme Dinge passieren oder wenn ich wieder lese, dass Tausende im Mittelmeer ertrunken sind. Ich schreibe und twittere nicht über solche Dinge, weil mein Kopf zu voll ist, als dass ich die vielen Gedanken in 140 Zeichen oder in einen geordneten Text packen könnte. Ich erkenne die Komplexität des Weltgeschehens an und versuche mir damit zu helfen, dass ich mich informiere. Ich recherchiere, ich lese, ich versuche, mir Wissen anzueignen. Ich glaube Wissen ist die einzige Waffe, die wir haben, um mit all diesen Dingen umgehen zu können und um Lösungen zu finden. Gestern war ich zum Beispiel an einem vom SAH Zentralschweiz organisierten Vortrag in Luzern, wo der Nahost-Experte und Journalist Ulrich Tilgner über die Situation im Irak, in Afghanistan und Pakistan aber auch Afrika gesprochen hat. Er weiss unglaublich viel und er sagte sehr deutlich, dass all diese Probleme im nahen Osten und Afrika auch das Resultat von Versäumnissen der europäischen und amerikanischen Politik sind. An der anschliessenden Podiumsdiskussion haben Politikerinnen aus Zug und Luzern, eine Hoteldirektorin und die Vizedirektorin des Staatssekretariats für Migration darüber gesprochen, was das alles für die Schweiz bedeutet. Ich bin überzeugt, dass wir alle einen Teil dazu beigetragen haben, dass die Welt so ist, wie sie ist. Und es ist ein Armutszeugnis, wie wir mit der Situation umgehen.

Ich glaube Wissen ist die einzige Waffe, die wir haben, um mit all diesen Dingen umgehen zu können und um Lösungen zu finden.

Gerade weil die Welt so komplex ist, verstehe ich den Drang zum Minimalismus sehr gut. Es ist ein neuer Trend, Youtube ist voll von Personen, die uns zeigen, mit wie wenig sie leben. Ich verstehe das so gut. Am Ende des Tages, wenn ich mal wieder so viel Ignoranz und Fremdenhass im Internet gesehen habe, möchte ich am liebsten mein Zimmer misten und einfach alles wegwerfen. Ich brauche nicht wirklich etwas, nur etwas mehr Frieden und Respekt.

Und obwohl es auf diesem Blog weiterhin um die scheinbar banalen Dinge gehen wird: Es ist mir wichtig zu sagen, dass ich sehe, was in der Welt passiert. Und ich bin nicht bereit, das alles zu akzeptieren. Es sind die kleinen Dinge, wie das Unterschreiben der UNHCR-Petition #WithRefugees. Ich plane, noch ein wenig Zeit auf dieser Erde zu verbringen und ich wünsche mir, dass sie ein besserer Ort wird.

Am Ende des Tages geht es wirklich nicht darum, wer Recht hat. Ich glaube, es gibt kein richtig oder falsch mehr in einer Welt, wo kein Stein auf dem anderen bleibt.

Ich habe in diesem Eintrag bewusst darauf verzichtet, näher auf bestimmte Ereignisse einzugehen oder meine Meinung dazu zu äussern. Es waren einfach ein paar allgemeine Gedanken, die mal raus mussten. Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar und sagt mir, wie es euch geht oder erzählt mir sonst irgendwas, wenn ihr mögt! :)

– Beitragsbild: Unsplash.com