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Talk: Aufgeräumtes Leben

8. Februar 2016

Ich bin ein relativ ordentlicher und organisierter Mensch, das habe ich auch schon auf dem Blog erwähnt. Ich ziehe es vor zu wissen, was mich erwartet und auch wenn ich spontan sein kann, werde ich unruhig, wenn ich über längere Zeit keinen festen Plan habe.

Ich mag es nicht, wenn es unordentlich ist. Klar lasse ich auch mal was rumliegen aber es kommt immer der Punkt, wo ich es nicht mehr aushalte, wenn Dinge nicht an ihrem Ort liegen. Und früher oder später kommt auch immer der Punkt, wo ich in meinem Zimmer stehe und denke: Okay, ich habe zu viel Mist, ich muss entrümpeln.

Ich würde sagen, dieser Punkt kommt so ein- bis zweimal im Jahr. Meistens baut es sich langsam auf und dann nehme ich mir vor, sobald ich Zeit habe, aufzuräumen. Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, sobald die Seminararbeit abgegeben ist, mein Zimmer zu misten und ein paar Ecken neu zu organisieren. Aber wie das so ist, wenn ich mir etwas vornehme, habe ich es dann nicht mehr ausgehalten und schon vorher angefangen (die Seminararbeit ist dennoch mehr als rechtzeitig fertig geworden, also keine Sorge ;)).

Wahrscheinlich hatte ich gerade jetzt dieses „Ich muss aufräumen“-Gefühl, weil das letzte Semester doch ziemlich anstrengend gewesen war und ich auch über Weihnachten und Neujahr fast durchgehend Arbeiten geschrieben habe oder für die mündliche Prüfung gelernt habe. Der Kopf ist irgendwann einfach voll und gerade wenn das so ist, hilft es mir sehr, mein Zimmer aufzuräumen. Aufgeräumtes Zimmer = aufgeräumtes Leben, pflege ich immer zu sagen.

Ich hatte vier Ecken in meinem Zimmer, die ich unbedingt aufräumen und neu organisieren wollte: Mein Schreibtisch, meine Schmuck-Ecke, meine Makeup-Ecke und meine Fernseh-Ecke.

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Bei der Fernseh-Ecke war es ziemlich einfach: Der Fernseher stand vorher auf einem kleinen Beistelltisch von Ikea, der vorher für einen anderen Zweck verwendet wurde. Diese neue TV-Bank aus der Lack-Serie (für unschlagbare 9,95CHF) bietet auch Platz für DVDs und sieht einfach auch hübscher aus.

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Bei meiner Makeup-Ecke hat sich eigentlich nicht viel geändert. Die Nagellacke haben eine neue Box bekommen (siehe links im Bild) und ich habe ein wenig aussortiert und sehr alte Produkte entsorgt.

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Das oben ist mein Schreibtisch. Auch hier musste ich einfach aufräumen und einige Dinge entsorgen. Nun sieht alles aufgeräumter, ordentlicher und luftiger aus. Und die Lampe ist ebenfalls neu. Die alte Bürolampe war höher und kam oben über die Schubladen, weshalb ich diese dann nie benutzt habe. (Meinen Desktop-Hintergrund habe ich übrigens über Peanuts Dich! erstellt.)

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Drei Lippenprodukte in unmittelbarer Nähe. Ja, vielleicht habe ich ein kleines Problem…

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Mit der Schmuck-Ecke bin ich noch nicht wirklich zufrieden. Ich suche immer noch nach einem schönen, nicht all zu grossen Schmuckschrank oder -kasten, um vor allem Ohrstecker gut zu verstauen. Aber ich habe mal wieder gründlich abgestaubt und aufgeräumt, was auch schon viel wert ist :)

Was man sich meiner Meinung nach immer wieder vor Augen führen muss? Man kann mit wenig viel erreichen. Ein neues Möbel, das nicht zwingend viel kosten muss, kann schon so viel verändern. Einfach mal alle Bücher aus dem Regal nehmen und neu einsortieren kann den Raum anders wirken lassen. Und wenn man ausgeräumt hat und einige Dinge gefunden hat, die noch in einem guten Zustand sind, wieso nicht mal als Verkäufer an einem Flohmarkt teilnehmen? :)

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Vorsatz für 2015: Weniger wollen und mehr brauchen. Ich muss sagen, es ist mir 2015 relativ gut gelungen, nicht all zu viel unnötige Dinge zu kaufen. Und als ich mein Zimmer aufgeräumt habe, war ich froh, dass ich keine neuen Notizbücher gekauft habe, die ich ja doch nie fülle und dass ich seit Jahren die gleichen Post-Its habe, die immer noch ihren Dienst tun. Auch mein Kleiderschrank ist sehr ordentlich geblieben und bietet sogar noch Platz, für neue Lieblingsstücke.

Und wisst ihr, was das Beste an einer solchen Aufräum-Aktion ist? Jedes Mal, wenn ich jetzt in mein Zimmer laufe, denke ich: Hach, es ist so schön aufgeräumt hier. Endlich wieder mehr Platz für neue Gedanken.

P.S. Jap, meine Lieblingsfarbe ist Blau, deshalb sind sowohl die Wände als auch viele Möbel in meinem Zimmer blau ;) Bisher ist es mir damit nicht langweilig geworden.

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6 Comments

  • Reply Jenny 9. Februar 2016 at 9:08

    Ich mag’s auch eher aufgeräumt und krieg immer einen Rappel, wenn’s echt gar nicht mehr geht. Dann räume ich wieder mal so richtig auf – und dann warte ich wieder, bis es chaotisch ist. Schlimm.

    • Reply Maja 12. Februar 2016 at 13:03

      Bei mir ist es ähnlich. Bis ich eben mal wieder so richtig aufräume, sammelt sich auch Vieles an ;)
      Maja veröffentlichte kürzlich: Talk: Aufgeräumtes LebenMy Profile

  • Reply Mona 11. Februar 2016 at 11:45

    Sieht gut aus bei dir! Ich hab fast nur Ohrstecker und keine Hänger und hab mir für die Aufbewahrung selbst was gebastelt aus einem Kasten und Schaumstoff… vielleicht wäre das auch was für dich.

    • Reply Maja 12. Februar 2016 at 13:04

      Danke! Das klingt interessant, ich hatte auch schon nachgedacht, selber was zu basteln :)
      Maja veröffentlichte kürzlich: Talk: Aufgeräumtes LebenMy Profile

  • Reply Kiss & Make-up 13. Februar 2016 at 12:51

    Thanks for letting us take a little peek inside your home! I think I’m a pretty organized person. Very clean and tidy also!

    • Reply Maja 14. Februar 2016 at 14:57

      I can totally imagine that you’re an organized person, too! Posting everyday on a blog requires a lot of planning ;)
      Maja veröffentlichte kürzlich: Offline-WocheMy Profile

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