Persönlich Reisen

Monatsrückblick Juli 2017

29. Juli 2017

Ganz vorbei ist er noch nicht, der Juli. Aber es ist ein guter Zeitpunkt, um auf einen erlebnisreichen Monat voller schöner Momente zurückzuschauen.

Am Anfang des Monats wurde ich 26 Jahre alt. Da meine beste Freundin kurz darauf für fünf Wochen nach Ecuador reiste (falls du das liest: du fehlst!), trafen wir uns zu einem leckeren Abendessen bei Wolf Burger & Steak Bar. Neben tollen Geschenken erhielt ich von ihr auch eine super niedliche Geburtstagskarte :)

Auch ein Monatshighlight: Der Einhorn-Cupcake von der Confiserie Bachmann, den mir die Schwägerin in spe als Überraschung mitgebracht hat!

Ich backte vegane Schokoladenbrownies nach einem Rezept von Jamie Oliver und machte mich für ein Familienessen im Seehotel Hermitage schick (für mehr Realität im Internet: Die Schuhe habe ich nur fürs Foto ausgeliehen :D).

Ich erhielt ein Abschlusszeugnis für mein Masterstudium! Ich bin so froh, dass ich jetzt ein Blatt Papier mit allen Noten habe, die auch alle stimmen. Die Universität hatte es in den letzten zwei Monaten nämlich geschafft, mir eine Note falsch einzutragen und das alles hat mir meine sonst mehrheitlich gute Erfahrung an der Universität ziemlich vermiest (ich sage nur Papierkrieg und wütende Telefonate galore) aber am Ende ist zum Glück alles noch gut gekommen.

Diesen Monat habe ich auch mal wieder gelernt, dass man sich noch so Mühe geben kann mit gewissen Menschen – man wird nicht immer das Gleiche zurückbekommen. Ich wünschte mir sehr, dass wir alle mehr Mut hätten, um einander zu sagen, wenn das gegenseitige Interesse verfliegt. Ghosting wird zum meist gehassten Ausdruck meiner Generation, habe ich das Gefühl.

Mitte Juli folgte ein wunderbares Wochenende in Locarno. Eine gute Freundin und ich sahen Macklemore und Ryan Lewis am Moon & Stars live – etwas, was schon lange auf meiner Wunschliste stand. Nachdem wir die Vorband wegen Verkehr und Zelt aufstellen (wir übernachteten auf dem Campingplatz) fast gänzlich verpasst hatten, hat das Konzert von Macklemore und Ryan Lewis aber sämtliche Erwartungen übertroffen. Macklemore selbst ist ein sehr sympathischer Mann und die Energie, die er nach einigen Europa-Konzerten immer noch auf die Bühne brachte, war unglaublich.

In Locarno blieben wir bis Sonntag. Das Wetter war heiss und wir verbrachten Zeit im Lido und tranken natürlich eine grosszügige Menge an Apérol Spritz.

Die „Food & Music“-Street am Moon & Stars gab es dieses Jahr das erste Mal, es gab Streetfoodstände und Bars und ein Riesenrad. Für mich persönlich war das ganze Wochenende pures Sommergefühl.

Eine Woche später meinte es das Wetter nicht ganz so gut mit uns. Mit der gleichen Freundin strichen wir gleich noch einen Punkt auf unserer Wunschliste: Marco Mengoni sehen. Er trat am Live at Sunset in Zürich auf und kurz vor dem Konzert hat es so stark gewittert, man bekam es mit der Angst zu tun. Aber die Regentropfen, die auf unsere blauen Regenponchos fielen, waren schnell vergessen, als der sympathische Italiener auf die Bühne trat und es hörte später sogar auf zu regnen. Viel Musik fürs Herz!

Vergangene Woche startete das Blue Balls Festival in Luzern in eine neue Runde. Am Montagabend besuchte mich eine liebe Freundin aus Bern, wir speisten im Bahnhöfli Luzern und sahen danach Jeremy Loops (Vorband waren die Crystal Fighters). Jeremy Loops sah ich bereits letzten November live und war absolut begeistert. Er schaffte es auch dieses Mal, das Publikum zu begeistern und seine Musik ist mir mittlerweile sehr vertraut, was so ein Konzert immer noch schöner macht. Dennoch freue ich mich, dass es bald neue Musik von ihm geben wird.

Am Dienstagabend sah ich dann mit einem ehemaligen Mitbewohner The Strumbellas und Walking on Cars. Während ich mich eigentlich mehr auf Walking on Cars gefreut hatte, muss ich sagen, dass The Strumbellas das Publikum mehr mitreissen konnten, was sicher daran lag, dass der Leadsänger Simon einfach super lustig war und viel erzählte zwischen den Songs. Bei Walking on Cars gab es ein paar Schwierigkeiten mit dem Ton und das Publikum war zwischenzeitlich eher unruhig aber alles in allem war es trotzdem ein sehr schönes Konzert.

Ich hatte ausserdem ein sehr produktives Vorstellungsgespräch für ein Praktikum und bin gespannt, wie meine Chancen stehen. Mir wäre eine Festanstellung zwar auch recht aber obwohl ich bereits zwei Praktika absolviert habe, scheint es auf dem momentanen Arbeitsmarkt in meinem Bereich an guten Einstiegsstellen zu mangeln und so wie es aussieht, bevorzugen Unternehmen dann doch Personen, die mehrjährige Erfahrung haben. Wir werden sehen!

– Beitragsbild: Pexels.com

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