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Lifestyle

Moon Juice: Brain Dust

8. Mai 2017

Guess what, vor Kurzem habe ich meine Masterarbeit abgegeben! Der Weg dahin war allerdings alles andere als leicht. Besonders Ende des letzten und anfangs dieses Jahres hatte ich einen Tiefpunkt erreicht. Mein Gehirn war nach fast fünf Jahren Studium völlig übersättigt, ich konnte mich nur schlecht auf etwas konzentrieren und ich war dauermüde. Von der fehlenden Motivation wollen wir gar nicht anfangen. Um all dem entgegen zu wirken habe ich allerlei natürliche Mittel ausprobiert, um wieder etwas fitter und konzentrierter zu werden. Ich benutzte ätherische Öle, begann wieder regelmässig Vitaminzusätze zu mir zu nehmen und in den letzten Wochen, in denen ich an der Masterarbeit schrieb, nahm ich zusätzlich den Brain Dust von Moon Juice zu mir.

Bevor ich weiter über den Brain Dust schreibe, ein kleiner Disclaimer: Aufgrund persönlicher gesundheitlicher Umstände bin ich zurzeit etwas anfälliger auf Erkältungen und andere Krankheiten, weil mein Immunsystem geschwächt ist. Da ich Medikamente zu mir nehme, die vom Arzt verschrieben sind, versuche ich sonst keine weiteren Arzneimittel zu mir zu nehmen, ausser sie sind pflanzlich. Natürlich kommt man manchmal nicht drum herum, eine Schmerztablette zu nehmen aber ansonsten nehme ich nur dann weitere Medikamente zu mir, wenn es wirklich nötig ist. Ich sage nicht, dass das der richtige oder falsche Weg ist. Es ist bloss meine Art und Weise mit der Situation umzugehen und ich denke, ich habe mittlerweile ganz gut gelernt, auf meinen Körper zu hören. Ich bin sehr dankbar, dass es mir zurzeit ziemlich gut geht und alles in allem habe ich in den letzten Jahren viele tolle alternative Produkte kennen gelernt, die mein Wohlbefinden unterstützen und das ganz ohne Chemie. Das hier spiegelt dennoch nur meine eigene persönliche Meinung wieder und es muss jeder selber für sich entscheiden, ob er solche „Mittelchen“ ausprobieren möchte oder nicht :)

Was ist Moon Juice überhaupt? Moon Juice wurde in Amerika gegründet und dahinter steckt die Idee, dass man „medicinal foods“ (also „Heilnahrung“) dazu einsetzt, um sich rundum besser zu fühlen. Neben verschiedenen Proteinen und anderen pflanzlichen Arzneinahrungsmitteln gibt es auch fertig gemischte Moon Dusts. Das sind Pulver, die man in Flüssigkeit auflöst und zu sich nimmt je nach Pulver verändert sich die Wirkung.

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Lifestyle Persönlich

WG-Zimmer: Room Tour

26. Oktober 2015

Wenn man mir vor etwas mehr als einem Jahr gesagt hätte, dass ich bald in einer WG wohnen würde, hätte ich die Person vermutlich ausgelacht. Während meines Bachelor-Studiums wohnte ich in einer Einzimmer-Wohnung und war der festen Überzeugung, dass ich nicht dafür gemacht sei, mit anderen zusammen zu wohnen.

Ist es nicht schön, dass sich Meinungen ändern können? Als ich mich für mein Master-Studium angemeldet habe, beschloss ich nämlich, nach WGs zu schauen. Vielleicht, weil ich etwas Neues probieren wollte und vielleicht, weil ein Master-Studium so schnell vorbei geht.

Ich dachte, ich zeige euch heute einen kleinen Einblick in mein WG-Zimmer. Nicht, um irgendwie anzugeben, sondern erstens, weil ich mich dort sehr wohl fühle und zweitens, um euch vielleicht ein paar Inspirationen geben zu können.

wgzimmer 16

Kommt rein!

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Lifestyle Mode und Accessoires

Was ist in meiner Uni-Tasche? Fjällräven Kånken Rucksack

11. Oktober 2015

Es ist schon wieder unglaubliche vier Wochen her, seit ich wieder studiere und unter der Woche in einer neuen Stadt wohne. Die Zeit vergeht so schnell und gerade, weil ein Master-Studium nicht so lange dauert, versuche ich die jetzige Zeit so gut wie möglich zu geniessen.

Ich dachte, ich zeige euch heute, was ich so jeden Tag in meinem Rucksack zur Uni schleppe :) Ich habe im Sommer beschlossen, mir einen Rucksack zu kaufen, weil ich etwas netter zu meinem Rücken sein möchte. Als es dann bei Migros SportXX vor einigen Monaten 20% auf alle Fjällräven-Rucksäcke gab, habe ich zugeschlagen (Normalpreis liegt bei ca. 90 Franken).

uni tasche fjallraven kanken

  1. Fjällräven Kånken Rucksack – ich bin mir nicht mehr sicher, in was für einer Farbe ich ihn gekauft habe. Es müsste aber Estate Blue oder Royal sein. Es ist das ganz klassische Modell und A4-Blöcke oder dünnere Ordner haben ohne Probleme Platz.
  2. Mein Oxford-Collegeblock – Ich liebe die Blöcke von Oxford! Das Papier ist etwas dicker als bei gewöhnlichen Blöcken und die Kästchen sind 5x5mm (und ja, auf dem Sticker ist Esel von Winnie the Pooh).
  3. Mein Kredikartenhalter von Longchamp (enthält mein Zug-Abo und Studentenausweis)
  4. Ein Tangle Teezer für die Tasche
  5. Eine Flasche von Squeasy – super praktisch für zum Sport und unterwegs!
  6. Mein Moleskine-Wochenkalender
  7. Eine Kosmetiktasche von Tommy Hilfiger, die mir meine beste Freundin zum Geburtstag geschenkt hat. Dort drin sind enthalten: Pflaster, Blotting Papers von Kiko, Hand-Desinfektionsmittel, Handcreme, Parfum, Dafalgan, Haargummis und ein Brillenputztuch
  8. Ein Federmäppchen von Oilily
  9. Mein Portemonnaie von Furla
  10. Eine Mappe für lose Blätter von Tiger
  11. Mein iPad mini 3
  12. Und der restliche Kram: Mein iPod Classic, meine Schlüssel (Anhänger von H&M), Taschentücher und ein Vitamin E Lippfenpflegestift von The Body Shop

Ist das zu viel? Ich weiss es nicht. Was übrigens auf dem Bild noch fehlt, ist mein iPhone 5s, weil das meistens in meiner Nähe liegt. Je nach Tag nehme ich natürlich auch noch Texte für die Seminare oder Vorlesungen mit und in der Regel ist auch noch was kleines zu Essen (entweder ein Apfel, Darvida oder Farmer) in meinem Rucksack :)

Persönlich Talk

Talk: Neuanfänge

20. September 2015

Was ich vergangene Woche gelernt habe:

Neuanfänge werden nicht unbedingt einfacher, je älter man wird. Man wird immer nervös sein und Bauchschmerzen haben, wenn man das erste Mal an einem neuen Ort sein muss. Man wird immer Angst haben, dass die anderen einen doof finden und man keinen Anschluss findet. Man wird immer das Gefühl haben, man sei für diese spezielle Situation nicht gemacht.

Man kann auch mit 24 Jahren noch Heimweh haben. Das Vertraue und Bekannte liegt einem so nah, dass das Neue einem grosse Angst einjagen kann. Selbst wenn man super nette WG-Mitbewohner hat, kann einem die Busfahrt morgens schrecklich einsam vorkommen.

Ich mache zwar jetzt ein Master-Studium, fand das Konzept der akademischen Forschung aber immer seltsam. Einerseits finde ich es absolut spannend, was uns die heutigen Forschungsmethoden ermöglichen und wie man Konzepte, Theorien und Variablen zu einem plausiblen Outcome zusammenfügen kann. Auf der anderen Seite denke ich mir immer, dass ich sowas nicht kann und dass es vielleicht zu gewissen Themen ein paar Papers zu viel geschrieben worden sind.

Es kostet einiges an Anstrengung, für 45 Minuten aufmerksam zuzuhören und nicht aufs Handy zu schauen. Ich muss wieder lernen, fokussierter zu sein.

Vergleiche machen viel kaputt. Natürlich werde ich hier nicht die gleichen Freundinnen finden, die ich im Bachelor-Studium gefunden habe. Und die Leute hier ticken nicht gleich. Das ist normal und das ist gut. Neues ist in erster Linie nicht schlecht, sondern einfach anders.

Manchmal gehen Freundschaften auseinander, im Guten wie im Schlechten. Aber man kann diese Menschen auch Jahre später wieder treffen und irgendwo seinen Frieden damit schliessen. Auch wenn diese Person kein Teil mehr des eigenen Lebens ist, bedeutet das nicht, dass sie einem egal geworden ist.

Ich habe einen Haufen tolle Menschen um mich herum. Wie viele wichtige Personen mich am vergangenen Montag Abend nach meinem Tag gefragt haben, hat mein Herz richtig erwärmt.

Manchmal fühlt man sich alleine, ja. Aber eigentlich ist man es nur sehr selten.

– Beitragsbild: pixabay.com